Foto Brigitte Fuchs
Ein Haus ist eine Arche, um der Flut zu entrinnen.
Katherine Mansfield (1888-1923) neuseeländisch-britische Schriftstellerin
Anmerkung: Momentan müssen wir allerdings eher der Hitze entrinnen. Da wäre altes Gemäuer besser geeignet…
Im Ahrtal haben Häuser vor einem Jahr
den Fluten leider nicht standgehalten.
Häuser sind vielleicht eher Archen für Fluten im eigenen Inneren.
Herzliche Morgengrüße aus dem noch recht kühlen Speckhorn.
Ja, das war ein grauenvolles Ereignis, ganz furchtbar!
Ich denke auch, dass Archen eher etwas Symbolisches darstellen.
Auch von hier noch relativ frische Morgengrüsse.
die arche als rückzugsort, um zu überleben, das macht biblisch schon sinn.
vielleicht macht es sinn, so zuerst die innere welt zu retten, bevor wir dann nach draussen schauen. ein rückzugsort wird kraftort.
ich musste gestern auch an die flutkatastrophe im ahrtal denken oder an die flutmassen im gebiet der emme. dann las ich von gotthelf „die wassernot im emmental“. hat mich beeindruckt!
glg. und einen erfreulichen tag dir.
Ja, zu diesem Thema gehen die Gefühle hoch und die Assoziationen sind ambivalent und kontrovers.
Als Kind empfand ich die biblische Arche als bergenden Ort.
Und dieses kleine Wohnmobil erinnerte mich auf seltsame Art daran.
Dir einen ebenfalls freudigen Tag.
Lieben Dank und Gruss.
Das empfand ich als Kind auch. So als ein Fahrgestell durch schwere Zeiten. Nur das mit den Tieren blieb mir ein Rätsel. Die gehen doch da nicht freiwillig mit. Und woher nimmt man das ganze Futter für eine so lange Zeit..
Einen lieben Abendgruß (;
Gundel
Tja, das bleibt ein grosses Rätsel. :–)
Ebenfalls einen lieben Abendgruss.
Der Fehler ist vielleicht unserer, weil unsere Häuser nicht schwimmen?
(Das ist jetzt eher symbolisch und in Katherine Mansfields Sinne gemeint)
Liebe Grüße von Eva
Das ist wohl wahr. :–)
Einen lieben Gruss und ein Dankeschön zu dir.
Dein Foto zeigt ein Haus, das tatsächlich fast wie eine Arche genützt werden könnte: immerhin hat es Räder und ist deshalb (zwar nicht am Wasser, aber immerhin am Land) beweglich, zumindest wenn es einen Zugmaschine findet.
Auf diese Weise ließe sich einer herandräuenden Flut entrinnen. im metaphorischen Sinn braucht ein Haus keine Räder und eine Arche keinen Boot-Baumeister, um Schutz zu bieten, da muss es „nur“ ein Zuhause sein – glücklich sind alle, die ein Zuhause haben. Gerade in Zeiten wie diesen wird einem das ja tagtäglich bewusst.
Liebe Grüße, Andrea
Das ist eine wunderbar stimmige Zusammenfassung, Andrea.
Ja, das Zuhause ist unsere Insel, unser Zufluchtsort und unsere Arche.
Herzliche Grüsse zu dir.
Lächel … was für ein putziges Mobilhäuschen *g*
LG vom Lu
Ja, klein und fein – aber nicht mein. :–)
Sei auch lieb gegrüsst, Lu!
Altes, dickes Mauerwerk,
liebe Frau Quer,
bietet bei Hitze tatsächlich Schutz…
Das mobile Archenhäuschen aus Holz hingegen ist ein bezauberndes Daheim bei gemässigten Aussentemperaturen.
Mit lieben Grüssen vom Rheinknie
Hausfrau Hanna
Sie sagen es, liebe Hausfrau Hanna.
Im Moment sind wir zwischen dickem Mauerwerk besser vor Hitze geschützt.
Und das hübsche Holzhäuschen muss wohl auf mildere Temperaturen warten…
Herzlichen Gruss zu Ihnen an den Basler Rhein.
Mit seinen Rädern lässt sich das Häuschen wunderbar an sichere, trockene Orte ziehen – oder in den Schatten;-)
Heitere Grüsse Britta
Ja, jetzt ist Schatten eine gute Option.
Heitere Grüsse zu dir in den Urlaub.
In Holland setzt man schon auf schwimmende Häuser – aus gutem Grund!
Aber ansosnten sind/waren sie Rückzugsorte vor dem Ansturm jedweder Art draußen.
Liebe Grüße
Petra
Oh ja, das könnte in Zukunft eine Lösung sein.
Die klimatischen Bedingungen werden sich noch weiter verschlechtern…
Seufz!
Einen lieben Mittagsgruss zu dir.
ich hatte mir ein solches häuschen früher immer gewünscht, als meine dichterinnenklause und wenn besuch kommt. aber von einer arche hätte es ja nur im übertragenen sinn etwas: segeln mit worten, treiben wohin der wind weht… lieben gruß, roswitha
Ja, „segeln mit Worten, treiben, wohin der Wind weht…“ Das hört sich wunderbar an.
Einen lieben Gruss zu dir, Roswitha.
Was Monika im ersten Kommentar schreibt, das habe ich jetzt auch noch vor Augen, wie nämlich ganze Häuser weggetrieben werden von den Wassermassen…
Morgen ist wohl der Jahrestag.
Dieses Bild des Archehäuschens mag ich gar sehr…
Gruß von Sonja
Ja, das war grauenvoll.
Dieses Häuschen hat zum Glück gar nichts mit der damaligen Katastrophe zu tun. Es ist einfach nur niedlich.
Lieben Gruss zu dir.